Konsolen: Switch 2, PS5 und Xbox unterschreiten die psychologischen Preisschwellen
Obwohl das offizielle Datum erst auf den 28. November fällt, senken Onlineshops und Handelsketten ihre Preise bereits jetzt massiv. Für Gamer öffnet sich ein seltenes Zeitfenster, in dem sich sowohl neue Hardware als auch die Blockbuster des Jahres 2025 zu überraschend günstigen Preisen sichern lassen.
Den größten Schock liefert in diesem Jahr das Konsolensegment. Wo Preissenkungen bei aktueller Hardware sonst nur tropfenweise erfolgen, sehen wir jetzt echte Sprünge von 100 Euro und mehr.
Die Kombination „Konsole + Top-Spiel" kostet diesen Black Friday oft weniger als die Konsole allein noch wenige Wochen zuvor.
Switch 2 effektiv bereits unter 400 Euro
Nintendos Switch 2 ist noch kaum auf dem Markt, doch Handelsketten in Frankreich und Spanien schnüren bereits attraktive Bundles. Das interessanteste Szenario: eine Switch 2 kombiniert mit Mario Kart World plus einem großzügigen Gutschein, den man für weitere Spiele oder Zubehör einlösen kann. Netto sinkt der effektive Preis der Konsole damit virtuell unter die 400-Euro-Marke.
- Switch 2 + Mario Kart World mit direktem Rabatt auf das Paket
- Zusätzliches Guthaben (z. B. 60 Euro) für spätere Einkäufe
- Begrenzte Verfügbarkeit: Bundles verschwinden häufig innerhalb weniger Stunden
Wer sowohl mobil als auch am TV in 4K mit DLSS-ähnlichem Upscaling spielen möchte, findet in einem solchen Bundle den mit Abstand attraktivsten Einstieg in die neue Nintendo-Generation.
PS5, PS5 Pro und Digital Edition: Bundles drücken den Hardwarepreis nach unten
Auch rund um die PlayStation-Familie wird aggressiv geworben. Die klassische PS5 Slim mit Disc-Laufwerk taucht in mehreren Ländern bei rund 449 Euro auf – kombiniert mit einem A-Titel wie EA Sports FC 26 oder Call of Duty: Black Ops 7. Die Rechnung ist simpel: Man zahlt grob den Preis der Konsole und bekommt das Spiel praktisch gratis dazu.
- PS5 Standard + EA Sports FC 26 rund 449 Euro
- PS5 Slim + Black Ops 7 für weniger als den offiziellen Einzelpreis der Konsole
- PS5 Digital (Slim) Richtung 349 Euro in einem Pack mit Fortnite-Inhalten
Bemerkenswert ist die Position der PS5 Pro. In manchen Paketen, bei denen ein zusätzlicher DualSense-Controller enthalten ist, liegt der Bundelpreis effektiv unter dem offiziellen Einzelpreis der Konsole. Für Spieler, die auf höhere Frameraten und besseres Ray Tracing in künftigen Exclusives abzielen, wird der Umstieg damit deutlich weniger schmerzhaft.
Xbox-Pakete für Einzelspieler und Game Pass-Fans
Microsoft setzt vor allem auf starke Bundles mit großen Singleplayer-Welten. So tauchen Series X-Pakete mit Assassin's Creed Shadows und Cyberpunk 2077 (einschließlich Phantom Liberty) auf – mit Rabatten von bis zu 140 Euro. Wer die kommenden Wintermonate in einem Rutsch füllen möchte, kauft damit effizient: Hardware plus hunderte Stunden Gameplay für einen Preis knapp über 600 Euro.
PC-Gaming: Neue GPU-Generation und komplette Builds im Ausverkauf
Dass Black Friday 2025 eine Hardware-Edition wird, zeigt sich besonders im PC-Segment. Die jüngsten Generationen von Nvidia und AMD, normalerweise stramm bepreist, werden überraschend schnell unter magische Grenzen gedrückt.
RTX 5080 und 5070 Ti: 4K-Leistung ohne die 1500-Euro-Karte
Der größte Hingucker ist die RTX 5080. Während frühere Generationen lange um 1200–1500 Euro pendelten, tauchen verschiedene Modelle jetzt knapp unter die 1000-Euro-Marke. Für anspruchsvolle Gamer, die 4K mit Ray Tracing und DLSS 4 anstreben, wird das zum neuen Sweet Spot.
- RTX 5080 mit 16 GB GDDR7 rund 999 Euro bei großen europäischen Onlineshops
- PNY RTX 5070 Ti 16 GB strukturell Richtung 800 Euro oder knapp darunter
- AMD-Alternativen wie Radeon RX 9060 XT und 9070 XT positionieren sich scharf im 1440p-Bereich
Zum ersten Mal liegt 4K-Gaming mit allem Drum und Dran innerhalb eines vierstelligen Gesamtbudgets für PC-Bauer.
Wer keine Lust aufs Selbstbauen hat, findet fertige Systeme mit einer RTX 5070 Ti oder sogar 5080 plus einem Ryzen 7 9800X3D oder Intel Core i7/i9. Französische Anbieter zeigen Tower-PCs zwischen 1900 und 2350 Euro, in denen 32 GB DDR5 und 2 TB NVMe-Speicher standardmäßig enthalten sind. Damit lässt sich praktisch jedes aktuelle Spiel in 4K Ultra spielen, ohne direkt wieder aufrüsten zu müssen.
Budgetfreundliche Builds mit RTX 5060 und 4060-Niveau
Am unteren Ende des Markts erscheinen Konfigurationen mit RTX 5060-Karten und bewährten, leistungsstarken CPUs wie dem Ryzen 7 5700X. Mit Preisen zwischen 750 und 1000 Euro bilden diese Maschinen eine solide Basis für 1080p- und 1440p-Gaming. Ein praktisches Detail: Wasserkühlung und Glasgehäuse sind in solchen Einstiegs-PCs immer häufiger Standard – früher gab es das ausschließlich bei High-End-Modellen.
SSDs und RAM: Viele Gigabytes, immer weniger Euro
Speicher ist der stille Gewinner dieses Black Friday. Wo 1-TB-Laufwerke früher die Norm waren, verschieben sich die Aktionen massiv Richtung 2- und 4-TB-NVMe-Modelle. Crucial und andere Marken schleusen PCIe-4.0-Laufwerke mit 2 TB für rund 140 Euro und 4 TB für rund 220 Euro auf den Markt.
| Komponente | Typisches Black Friday-Angebot 2025 |
| SSD 2 TB PCIe 4.0 | ca. 140 Euro, ideal als System- und Spielelaufwerk |
| SSD 4 TB PCIe 4.0 | ca. 220 Euro, für große Spielebibliotheken |
| DDR5 32 GB (6000 MHz) | Preis sinkt Richtung 230 Euro, optimaler Sweet Spot für Zen 5 |
| DDR4 16 GB Kit | Regelmäßig zum halben Preis, als schnelles Upgrade älterer Systeme |
Auch High-End-PCIe-5.0-SSDs mit 2 TB fallen leicht im Preis. Sie bleiben Premium-Produkte, doch für alle, die mit 8K-Video, anspruchsvollen Kreativwerkzeugen oder riesigen Projektdateien arbeiten, könnte jetzt der richtige Zeitpunkt für den Sprung sein.
Monitore, TVs und VR: Bildqualität und Immersion als große Trümpfe
Neben reiner Rechenleistung ist die Bildqualität überproportional stark in Bewegung. OLED und QD-OLED sinken auf Preispunkte, die vor zwei Jahren noch undenkbar schienen.
QD-OLED und 4K-OLED-Monitore für „normale" Budgets
Für Esports-ähnliche Szenarien erscheinen 27-Zoll-QD-OLED-Monitore mit 240 Hz weit unter der 400-Euro-Marke bei großen Handelsketten. Breite 34-Zoll-Ultrawide-Modelle sinken Richtung 600 Euro. Gleichzeitig fallen Premium-32-Zoll-4K-QD-OLED-Monitore von Marken wie Alienware mit Rabatten von über 300 Euro stark im Preis und werden plötzlich interessant für alle, die bereits eine RTX 4080 oder vergleichbare Karte besitzen.
Auch klassischere 27-Zoll-IPS-Monitore mit 1440p und Bildwiederholraten von 165 bis 200 Hz erscheinen in der Nähe von 150 Euro. Wer noch auf 60-Hz- oder 1080p-Panels spielt, erlebt damit ein günstiges, aber enorm spürbares Upgrade.
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Große OLED-TVs als zentrale Schaltstelle für PS5 und Xbox
Im Wohnzimmer rücken 55-Zoll-OLED-Fernseher des Jahrgangs 2025 auf Preise knapp unter 800 bis 1000 Euro – mit HDMI 2.1, VRR und 120 Hz. Ein 77-Zoll-C-Serie-Modell von LG, einst streng im High-End-Bereich angesiedelt, kommt in einigen Ländern dank Rabatten von bis zu 900 Euro auf rund 1700 Euro. Für Konsolenspieler ist ein solcher Bildschirm oft sinnvoller als ein ultra-teurer PC-Monitor: Man gewinnt sowohl beim Zocken als auch beim Filmeschauen.
VR und Mixed Reality: Meta Quest 3S und PS VR2 deutlich zugänglicher
Die neue Meta Quest 3S, kaum auf dem Markt, erhält sowohl direkte Preissenkungen als auch „versteckte" Coupons, die den Einstieg in Standalone-VR auf rund 250 Euro drücken. Auch die 256-GB-Variante wird günstiger, sodass doppelt so viel Speicher plötzlich attraktiv für alle wird, die gerne mehrere große Titel gleichzeitig installiert halten.
PlayStation VR2 profitiert ebenfalls von kräftigen Rabatten. Das Preisniveau verschiebt sich Richtung 349 Euro, was das System attraktiver für PS5-Besitzer macht, die Gran Turismo 7, Resident Evil oder künftige VR-Exclusives ausprobieren möchten, ohne sich für ein High-End-PC-Headset zu verschulden.
VR war jahrelang eine Nische für Early Adopter; die Preisniveaus von Black Friday 2025 treiben die Technologie endlich in Richtung Mainstream-Gamer.
Headsets, Mäuse und weiteres Zubehör: Komfort und Akkulaufzeit im Fokus
Peripherie-Marken nutzen den Black Friday, um ihre teureren Produktlinien auf Mittelklasseniveau zu bringen. Besonders drahtlose Headsets und leichte Esports-Mäuse stechen hervor.
Gaming-Headsets mit enorm langer Akkulaufzeit
Modelle wie das HyperX Cloud Alpha Wireless werben mit Akkulaufzeiten von bis zu 300 Stunden und werden für rund die Hälfte ihres Listenpreises angeboten. Andere Produktlinien wie SteelSeries Arctis Nova 7 und 7P sinken um 40 bis 50 Prozent und punkten mit Features wie doppelter drahtloser Verbindung (Game-Audio plus Bluetooth-Musik oder Discord gleichzeitig) sowie DTS-Surround.
- Drahtlose Headsets mit 120–300 Stunden Akkulaufzeit für unter 120 Euro
- PlayStation-spezifische Modelle und Sonys eigenes Pulse Elite sinken Richtung 119 Euro
- Kabelgebundene Klassiker wie das HyperX Cloud Alpha landen bei rund 50 Euro
Mäuse und Tastaturen: Pro-Features zum Einstiegspreis
Bekannte Namen wie Logitech G502, G502 X Plus und SteelSeries Aerox 3 Wireless werden mit Rabatten zwischen 40 und 50 Prozent angeboten. Wo man letztes Jahr für denselben Betrag eine einfache drahtlose Maus bekam, kauft man heute High-End-Sensoren, hybride opto-mechanische Switches und Gewichte unter 70 Gramm.
Wer viele Stunden täglich am PC verbringt, findet gleichzeitig ergonomische Bürostühle in den Angeboten. Keine Luxus-Rennsitze, sondern nüchterne Mesh-Modelle mit Lendenstütze, die unter die 90-Euro-Marke sinken und damit ein vergleichsweise günstiges Upgrade für den Rücken darstellen.
Händler, Cashback und Rabattcodes: So stapelt man die Deals clever
Ein auffälliger Trend in diesem Jahr ist die Kombinierbarkeit von Vorteilen. Große Handelsketten verbinden direkte Rabatte mit Guthaben oder zusätzlichen Coupons – vorausgesetzt, man liest das Kleingedruckte sorgfältig.
Wer clever plant, kombiniert Preissenkung, Bundle-Rabatt und Treuepunkte bei einem einzigen großen Einkauf.
Guthaben und zeitlich begrenzte Bonusaktionen
Einige Ketten arbeiten mit zeitlich begrenzten Aktionen wie „10 Euro Guthaben pro 100 Euro Einkauf" für Mitglieder, gültig für ausgewählte Kategorien wie TVs, Laptops, Konsolen und manchmal sogar Lego. Wer knapp über die Schwelle einkauft, sichert sich zusätzlichen Vorteil, den man später für Spiele oder Zubehör einsetzen kann.
Cdiscount und vergleichbare Anbieter setzen auf Codes wie „15 Euro Rabatt ab 129 Euro Einkaufswert" oder spezielle Lego-Aktionen mit 50 % Rabatt auf die zweite Packung. Für Familien oder Sammler kann das auf kurze Sicht hunderte Euro sparen – besonders wenn man Weihnachtseinkäufe auf den Black Friday vorverlegt.
Sicher einkaufen an Black Friday: Wie vermeidet man Fallen?
Wenn Preisschilder mitunter zu gut aussehen, um wahr zu sein, wittern auch Betrüger ihre Chance. Gerade bei knapp bepreisten GPUs oder Konsolen tauchen dubiose Websites mit verlockenden Angeboten auf.
- Normalpreis prüfen: Eine RTX 5080 mit 50 % Rabatt in einem unbekannten Shop ist kein Wunder, sondern fast immer Betrug.
- Preisvergleiche nutzen, um zu prüfen, ob ein „Deal" nicht durch vorherige künstliche Preiserhöhung aufgeblasen wurde.
- Bei anerkannten Händlern bleiben oder zumindest gut bewerteten Drittanbietern; Rezensionen lesen und Anbieter ohne Vorgeschichte meiden.
- Rückgabebedingungen prüfen, besonders bei teurer Hardware: Widerrufsfrist, Rücksendekosten und Garantieabwicklung im Blick behalten.
- Sichere Zahlungsmethoden wählen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Käuferschutz – einfache Banküberweisungen vermeiden.
- Auf Phishing achten: Adressen selbst in den Browser eintippen und nicht blind auf „Gratis-PS5"-Links in E-Mails oder Nachrichten klicken.
Wer ein paar Minuten in die Überprüfung investiert, verhindert, dass die Schnäppchenjagd im Datenverlust oder einer leeren Geldbörse endet. Besonders bei grenzüberschreitenden Käufen über ausländische Plattformen lohnt es sich, MwSt., Einfuhrzölle und Garantiebedingungen kurz nachzulesen.
Strategie für Gamer: Was zuerst aufrüsten?
Die Flut an Rabatten macht die Wahl schwer. Eine einfache Reihenfolge hilft: erst den Engpass beheben, dann die Extras. Läuft die GPU seit Jahren auf Verschleiß, bringt eine neue Karte deutlich mehr als noch ein weiteres Spiel zu kaufen. Wer hauptsächlich auf der Konsole spielt und noch einen alten LCD-Fernseher ohne HDMI 2.1 nutzt, gewinnt durch einen modernen OLED-Bildschirm weit mehr als durch ein neues Headset.
Interessant ist auch der Blick auf die Balance. Ein Ryzen 9800X3D kombiniert mit einem alten 1080p-Monitor verschenkt Leistungspotenzial. Umgekehrt bremst eine Einstiegs-CPU eine RTX 5080 aus. Black Friday 2025 bietet genau die richtige Vielfalt, um Grafikkarte, Speicher und Monitor gemeinsam eine Stufe anzuheben – ohne dass jedes einzelne Upgrade die Haushaltskasse sprengt.
Letztlich bleibt die Zeit der entscheidende Faktor. Viele der schärfsten Deals sind echte Flash-Aktionen mit begrenztem Lagerbestand. Wer vorab Prioritäten setzt und Preise im Auge behält, greift seltener ins Leere, wenn das Switch-2-Bundle oder der QD-OLED-Monitor plötzlich live geht.













